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4.
Juli 2007 |
| "Höhepunkt der Vorbereitung" | |
Vom 26. bis 29. Juli findet das Handball-Vorbereitungsturnier
Schwarzwald-Bäder-Cup statt. |
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In der Konstanzer Schänzlehalle werden vier Spiele ausgetragen, Karten gibt es im Vorverkauf bei Böhmsport (Macairestr. 8, Konstanz) oder unter www.schwarzwald-baeder-cup.de im Internet. Frank Meisch (kleines Bild), Geschäftsführer der HSG Konstanz, spricht im SÜDKURIER-Interview über die Veranstaltung. |
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Im April gastierte zum zweiten Mal die deutsche Handball-Nationalmannschaft in der Schänzlehalle, nun kommen die Europacup-Teilnehmer A1 Bregenz und TV Großwallstadt sowie der Fast-Aufsteiger in die 1. Bundesliga Bayer Dormagen an den See. Entwickelt sich Konstanz zu einer Handball-Hochburg? Zumindest, was das Organisatorische betrifft. Wir haben mit solchen Veranstaltungen zwar viel Arbeit, aber wir würden diese Events auch nicht bekommen, wenn die Verbände nicht überzeugt wären, dass wir es hinbekommen. Alle unsere Helfer haben bewiesen, dass sie für solche Aufgaben qualifiziert sind. Ein Ziel des Schwarzwald-Bäder-Cups ist die Popularität des Handballs in Südbaden zu vergrößern. Wir wollen den Schwung der Weltmeisterschaft auch in den südlichsten Zipfel Deutschlands bringen. In Südbaden wird ja eine sehr gute Jugendarbeit betrieben, wie der jüngste Gewinn der deutschen B-Meisterschaft durch den TuS Schutterwald beweist. Vom Zweitligisten TV Willstätt abgesehen, gibt es im Aktiven-Bereich aber keine Hochkaräter. Mit dem Vorbereitungsturnier wollen wir Bundesliga-Handball nach Südbaden bringen. Es soll nicht nur für den Handballsport, sondern auch für die ausrichtende Region geworben werden. Natürlich hoffen wir auch in diesem Bereich auf einen positiven Effekt. Ein Hintergedanke ist, mit dem Schwarzwald-Bäder-Cup den Tourismus aus dem Norden Deutschlands anzukurbeln. Wir würden uns auch freuen, wenn die Tourismusbetriebe hier, den Handball als Werbemittel für die Region sehen würden. Der Slogan des Turniers lautet "Spitzenhandball für Soziales". Wer profitiert neben den Handballfans noch von diesem neuen Vorbereitungsturnier? Der gesamte Reinerlös des Turniers kommt den Stiftungen "Tour der Hoffnung" (Hilfe für krebskranke Kinder, d. Red.), "Tour de Gingko" (Hilfe für leukämiekranke Kinder, d. Red.) und "Aktion Herzenssache" (Hilfe für schwer herzkranke Kinder, d. Red.) zugute. Wir vom Organisationsteam arbeiten kostenfrei und auch die Mannschaften treten unentgeltlich an. Was wir bezahlen, sind die Anfahrt und Übernachtung der Teilnehmer sowie die einwöchigen Trainingslager der Bundesligisten. Zurück zum Sportlichen. Sind Sie zufrieden mit den Konstanzer Heimgegnern A1 Bregenz und TV Großwallstadt? Auf jeden Fall. Wir hätten zwar gerne Pfadi Winterthur mit Markus Baur gehabt, doch die Topmannschaften aus der Schweiz beginnen erst später mit dem Training, da wäre das Turnier zu früh gekommen. Pfadi Winterthur wäre gut gewesen, um das neue Turnier im Schweizer Raum bekannter zu machen, doch zwei Europacup-Teilnehmer und ein Fast-Aufsteiger sind drei Superteams. Wie schätzen Sie den sportlichen Wert der Veranstaltung ein? Natürlich kommt der Schwarzwald-Bäder-Cup für die Regionalligisten zu früh, um Rückschlüsse auf die Mannschaften ziehen zu können. Die Teams werden jedoch in Topbesetzung auflaufen, und so wird es für die Spieler ein Höhepunkt in der Saison-Vorbereitung sein, gegen diese internationalen Spitzenmannschaften anzutreten. Jeder wird sich anstrengen, um in diesen Partien dabei sein zu können. Der Schwarzwald-Bäder-Cup soll etabliert werden. Auch in Konstanz? Unser Ziel ist es, das Turnier in ganz Südbaden zu etablieren. Ich hoffe natürlich, dass auch künftig zumindest ein Spieltag in Konstanz sein wird. Fragen: Ingo Feiertag |
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